Friedensgebet
Gemeinsame Gebetsstunde der kfd und der Rheder Pfadfinder zum Weltfriedenstag am
Freitag, 10. Januar 2003 um 19.30 Uhr in der St. Gudula-Kirche
Frieden auf Erden: Wider Angst, Armut und Gewalt
Angst, Armut und Gewalt scheinen in Zeiten dramatischen Wandels, so wie wir sie erleben, überwältigend. Für Kriege scheinen sich immer neue, plausible und teilweise sogar humane Begründungen zu finden: im Kosovo sollten die Menschenrechte verteidigt, in Afghanistan der Terror bekämpft und im Irak sollen Massenvernichtungswaffen durch Krieg entschärft werden. Präventiv, vorbeugend also, bewegen sich die „zivilen“ westlichen Führungsmächte an den Grenzen des Völkerrechts. Seit den Terroranschlägen in den USA hat sich der überall geforderte Dialog der Weltreligionen über Gerechtigkeit und Frieden weit weniger stark entwickelt als die Planungen neuer Kriege und die Aufstockung immenser Gelder für militärische Aufrüstung.
Aber lassen wir uns nicht täuschen, die Welt ist dadurch nicht friedlicher geworden. Überall im Hintergrund sind ökonomische und politische Interessen erkennbar. Es geht um Macht und Einfluss, um Absicherung und Vorherrschaft.
Das diesjährige Friedensgebet von kfd und DPSG setzt sich anlässlich ungelöster Konfliktsituationen und mangelnden Lösungsalternativen mit einer scheinbar etwas aus der Mode gekommenen Lösungsstrategie auseinander... .