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Friedenslicht 14.12

Betlehemer Hoffnungssymbol wieder auf Reisen Friedenslicht kommt am 3. Advent in 33 deutschen Städte Die Geschichte des Friedenslichtes begann vor 18 Jahren in Österreich als "Licht von Betlehem". Seitdem entzündet jedes Jahr ein Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem ein Kerzenlicht.

Unter dem Motto "Versöhnung wagen - Schritte zum Frieden" beginnen anschließend Lichterstafetten: Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen die Flamme zunächst am 3. Adventsonntag, in über 30 Städte von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz. In zahlreichen evangelischen und katholischen Kirchen finden im Anschluss Aussendungsgottesdienste statt. Aber auch in orthodoxen Gemeinden wird das Friedenslicht weitergegeben, denn der Gedanke der Ökumene spielt gerade bei dieser Initiative eine große Rolle. Bis zum Heiligen Abend soll das Licht in jeder Kirche erstrahlen, um das Symbol der Hoffnung auf Frieden und Versöhnung an alle Gläubigen überreichen zu können. Ein Licht für alle Menschen guten Willens Pfadfinderinnen und Pfadfinder werden mit der Hilfe aller "Menschen guten Willens" das Friedenslicht weiter tragen: zu den Familien und in öffentliche Einrichtungen, wie Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime sowie Asylbewerberunterkünfte. Das Licht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität. In diesem Jahr wollen die Mitglieder der anerkannten Verbände - des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) - sowie die Aktiven aus dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden erneut ein besonderes Zeichen setzen. Für Versöhnung in Nahost Pfadfinderinnen und Pfadfinder bekunden ihre Solidarität mit den Menschen in Israel und Palästina. Das Herkunftsland des Friedenslichtes ist immer noch Schauplatz von Hass und Gewalt, von Terror und Krieg. Über alle religiösen Grenzen hinweg engagieren sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder dort für ein Ende der Gewalt. Die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder fühlen sich ihren Partnerverbänden in Nahost eng verbunden. Sie appellieren eindringlich an alle politischen Verantwortungsträger in der Bundesrepublik, sich mit aller Macht für ein Ende des Konflikts einzusetzen.

Aussendungsfeier in Münster